Kann Fracking bio sein?

In Österreich, konkret an der Montanuni Leoben, wird laut eigenen Aussagen Bio-Fracking entwickelt. Sprich ein Verfahren, das Schiefergas völlig ohne Umweltschäden fördern soll. Laut Erdöl-Experte Herbert Hofstätter zentral dabei ist Kaliumcarbonat. Dadurch sei es möglich, Bohrspülungen ohne Chemikalien durchzuführen. Im Labor funktioniere das Konzept, so Hofstätter im Juli gegenüber der Zeit.

Aber kann Fracking wirklich „bio“ sein?

NGOs sind skeptisch. Für Global2000 ist nicht geklärt, ob dank eine „Clean Fracking“ Methode wirklich alle Risiken ausgeschlossen werden können. „Dazu kommen der enorme Flächen- und Wasserverbrauch, sowie die, im Zuge des Bohrprozesses stattfindende, unkontrollierte Freisetzung des Treibhausgases Methan als umwelt- und klimaschädliche Nebeneffekte“, so die NGO auf ihrer Website weiter.


Weiterführende Infos:

Herbert Hofstätter, Montanuni Leoben

Pressekontakt Global 2000

Fracking – was ist das?

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