UN-Konferenz zur Finanzierung von Entwicklung

Von 13. bis 16. Juli wird in Addis Abeba die dritte internationale Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung abgehalten. Das Gipfeltreffen bildet den Auftakt zu einer Reihe von Großereignissen der Vereinten Nationen: Gemeinsam mit der UN-Generalversammlung im September 2015 in New York und dem Klimagipfel im Dezember in Paris ist sie maßgebend für die künftige Ausrichtung der Entwicklungspolitik.

www.un.org/esa/ffd/ffd3

Dabei haben die in Addis Abeba beschlossenen Maßnahmen zur Finanzierung der neuen Post-2015-Agenda entscheidenden Einfluss auf den Erfolg der beiden daran anschließenden UN-Gipfel. Im September 2015 wollen die Vereinten Nationen in New York die nachhaltigen Entwicklungsziele –die Sustainable Development Goals (SDGs) – als Nachfolge der Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) verabschieden. Auch für den im Dezember angesetzten Klimagipfel in Paris zur Verabschiedung des Kyoto-Nachfolgeabkommens sind die Resultate in Addis Abeba zentral.

Nachhaltige Entwicklung endet nicht an den nationalen Grenzen. Wenn in Addis Abeba über einen neuen globalen Rahmen der Entwicklungsfinanzierung diskutiert wird, sind alle Länder Teil der Lösung wie auch Teil des Problems. Im Besonderen sind aber auch die Industrieländer gefordert sich der globalen Verantwortung zu stellen und ihr Versprechen, 0,7 Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes für EZA auszugeben, endlich einzuhalten. Bisher haben sich nur fünf Staaten bemüht dieses Ziel zu erreichen: Luxemburg, Dänemark, Norwegen, Schweden und Großbritannien.

Links:
UN Conference Financing for Development
Sustainable Development
2015 Time for Global Action




ABGESAGT: FairStyria-Tag

Der für Mittwoch, 24. Juni 2015 in der Grazer Burg, vorgesehene FairStyria-Tag wurde auf 30. September 2015 verschoben.

In tiefer Betroffenheit teilt das FairStyria-Team mit, dass nach dem schrecklichen Ereignis in Graz, das drei Todesopfer und mehr als 30 Verwundete gefordert hat, der FairStyria-Tag nicht am 24. Juni stattfinden wird, sondern auf 30. September 2015 verschoben wurde. Mehr hier.




20. Juni: Weltflüchtlingstag

40 bis 50 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Zum Weltflüchtlingstag startet das UN-Flüchtlingshochkommissariat eine Kampagne, die die Erlebnisse von Flüchtlingen in den Mittelpunkt rückt. Unter stories.unhcr.org finden Sie ein Portal, auf dem die Geschichten von Flüchtlingen gesammelt und weitererzählt werden können.

Der von der UN-Vollversammlung ausgerufenen Weltflüchtlingstag ist den Flüchtlingen, Asylsuchenden und Binnenvertriebenen auf der ganzen Welt gewidmet, um ihre Hoffnungen auf ein besseres Leben zu würdigen – und um die Öffentlichkeit für Flucht und Asyl zu sensibilisieren.

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Von traurigen Negativrekorden und einem Höchststand bei Binnenvertriebenen, Flüchtlingen und Asylsuchenden berichten die aktuellen Weltflüchtlingszahlen der UNO.

Angesichts des Weltflüchtlingstags äußerten sich Amnesty International, das Österreichische Rote Kreuz, Caritas und Diakonie am 17. Juni in einer gemeinsamen Pressekonferenz zur weltweiten und österreichischen Situation. In Österreich leben derzeit etwa 1.000 Flüchtlinge ohne feste Unterkunft in Zelten, zusätzliche Plätze in der Grundversorgung sind dringend notwendig. Besonders desaströs ist die Situation der in Österreich lebenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge. „Das Asylrecht ist unverzichtbar im Kanon der Menschenrechte, jeder Mensch hat ein Recht auf menschenwürdige Selbstverständlichkeiten“, so der Tenor der NGO’s auf der gemeinsamen Pressekonferenz.

Links:
www.unhcr.at
stories.unhcr.org
Rotes Kreuz
Amnesty International
Caritas
Diakonie

 

 

 




Ausschreibung JournalistInnenpreis Integration

Noch bis 16 Juli läuft die Einreichung für den „JournalistInnenpreis Integration 2015“. Der Preis richtet sich an RedakteurInnen und JournalistInnen in Österreich, die sich den vielfältigen Aspekten von Integration in differenzierter und umfassender Weise widmen. Dabei soll nicht die Wiedergabe von bereits Bekanntem im Vordergrund stehen, sondern ein eigenständiger und origineller Zugang zum Thema.

Zum bereits 4. Mal schreiben der unabhängige ExpertInnenrat für Integration, das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres und der Österreichische Integrationsfonds den mit € 3.000 dotierten Preis aus.

Beiträge, die im Zeitraum von 17. Juli 2014 bis 16. Juli 2015 in Österreich publiziert wurden, können in den zwei Kategorien Print/Internet und TV/Radio eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie auf:
www.integrationsfonds.at/journalistenpreis




In Erinnerung an Werner Hörtner

Unser Freund, Kollege und Mitstreiter für eine bessere Welt, Werner Hörtner, ist am Samstag, 6. Juni 2015 völlig überraschend verstorben.

© Irmgard Kirchner
© Irmgard Kirchner

Werner Hörtner war einer der Gründer von Südwind, international anerkannter Lateinamerikaexperte und mehr als 20 Jahre lang Redakteur des Südwind-Magazins – immer wieder schrieb er auch Beiträge für die ISJE.

Im März 2013 hat er sich in die Pension verabschiedet. Bis zuletzt war Werner als engagierter Journalist tätig.

Wir verlieren einen äußerst kompetenten Kollegen und einen wertvollen, tief empfindenden Menschen, der sein Leben in den Dienst der globalen Gerechtigkeit und des guten Lebens für alle gestellt hat. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Eintrag ins Kondolenzbuch auf der Seite des Südwind-Magazins.




Südwind-Magazin präsentiert viele neue Seiten

Klarer, attraktiver, frischer: Österreichs Monatszeitschrift für Internationale Politik, Kultur und Entwicklung erscheint ab sofort in neuer Optik.

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In bewährter journalistischer Qualität verspricht das Magazin nun mehr Lesegenuss und bessere Übersicht.

Die aktuelle Juni-Ausgabe, die wie gewohnt viel Raum für globale Nachrichten, Reportagen und Analysen sowie Schwerpunktthemen in Form von Dossiers bietet, richtet ab jetzt auch vermehrt den Blick auf lokale Inhalte rund um Entwicklungspolitisches in Österreich. Der Relaunch-Prozess gestaltete sich dabei partizipativ und die Südwind-RedakteurInnen und MitarbeiterInnen aus Marketing und Grafik waren bei allen Schritten breit eingebunden, schreibt Chefredakteurin Irmgard Kirchner. Das neue Erscheinungsbild gibt es natürlich auch online zu bewundern, mehr hier.