What is a people without land?

Der neue Dokumentarfilm von Erwin Schweitzer, Kathrin Gradt und Martin Lintner erzählt vom langen Atem der Griqua, einer indigenen Gruppe in Südafrika, die für die Rückgabe des Landes ihrer Ahnen kämpft.

film„What is a people without land? Griqua und ihr Kampf um Land im Neuen Südafrika“
Premiere: 15. Oktober, 19.00 Uhr, Österreichisches Museum für Volkskunde, Gartenpalais Schönborn, Laudongasse 15-19, 1080 Wien

Viele SüdafrikanerInnen betrachten Land als Grundlage für ökonomische Entwicklung, kulturelle Entfaltung und selbstbestimmte Identität. Seit der Einführung der Demokratie in Südafrika 1994 können Menschen, deren Land durch Kolonialismus und Apartheid geraubt wurde, dieses wieder zurückfordern. Der Dokumentarfilm zeigt wie die Griqua, eine indigene Gruppe, die neuen rechtlichen Möglichkeiten nutzen, um für die Rückgabe des Landes ihrer Ahnen zu kämpfen. Anhand mehrerer Fallbeispiele in verschiedenen Regionen Südafrikas illustriert der Film die starke emotionale Bindung einzelner Griqua an ihr Land. Gleichzeitig verdeutlichen diese Fälle den Zusammenhang zwischen Landrechten und der Ausübung der eigenen Kultur, entwicklungspolitischer Themen, Bildung, Einkommensmöglichkeiten sowie Spiritualität.

Eine Veranstaltung von SADOCC in Kooperation mit dem Ethnocineca Filmklub und dem Österreichischen Museum für Volkskunde im Rahmen des Europäischen Jahres für Entwicklung 2015.

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Journalismus aus dem Exil

Der aserbaidschanische Journalist und Regimekritiker Emin Milli kommt im Rahmen der Reihe “Medien & Entwicklung” am 19. Oktober nach Wien. Mit der österreichischen Journalistin Jutta Sommerbauer spricht er über die schwierige Lage der Pressefreiheit in Aserbaidschan und Journalismus aus dem Berliner Exil.

Kritische Stimmen und unabhängige Medien werden in Aserbaidschan systematisch benachteiligt und mit Gewalt zum Schweigen gebracht. Was die Pressefreiheit angeht, rangiert das Land zwischen Kaspischem Meer und Kaukasus schon lange an hinterster Stelle – im aktuellen World Press Freedom Index auf Platz 160 von insgesamt 180 Ländern. Nach jahrelangen Repressionen und Versuchen, ihn mundtot zu machen, hat auch der Blogger und Regimekritiker Emin Milli sein Land verlassen. Von Berlin aus betreibt er nun den unabhängigen aserbaidschanischen Sender “Meydan TV”.

Im Gespräch mit der österreichischen Journalistin Jutta Sommerbauer erzählt er vom Leben im diktatorischen Alijew-Regime und von den Möglichkeiten und Grenzen des Journalismus aus dem Exil.

Zeit: 19.10.2015, 18:30 Uhr
Ort: FHWien der WKW, Währinger Gürtel 97, 1180 Wien, Raum B002

Journalismus aus dem Exil ist eine Veranstaltung der Reihe Medien & Entwicklung in Kooperation mit der ISJE-Informationsstelle für Journalismus und Entwicklungspolitik, der FHWien der WKW und dem fjum_forum journalismus & medien wien.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Zur Anmeldung geht’s hier.