PA: Bock Preis 2026: Ein Quartett des ausgezeichneten Engagements
Seit Hamdi Abdullahi Hassan 2015 nach Österreich kam, ist sie ehrenamtlich engagiert. Sie half und hilft als Dolmetscherin diversen Organisationen und unterstützt als ausgebildete Journalistin Medienprojekte wie Radio Orange und das Südwind-Magazin. In dieser Funktion bringt sie gesellschaftlich relevante Themen in die Öffentlichkeit, wobei die Rechte von Frauen und Mädchen ihr ein besonderes Anliegen sind.
Aziz Mohammadi ist seit seiner Ankunft 2016 in Österreich ein elementarer Teil des Vereins you-are-welcome und hier sogar stellvertretender Obmann. Er vernetzt, unterstützt, koordiniert die lokale Vereinsarbeit sowie Hilfsprojekte in Afghanistan. „Sein vorbehaltloser Respekt allen Menschen gegenüber und sein Bemühen, den Frauen des Vereins Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen, sind besonders beeindruckend“, so Yasmin Randall von you-are-welcome über das Engagement ihres Kollegen.
Ibrahim Rasool kam 2022 nach Österreich und wurde gleich von mehreren Vereinen für seinen Einsatz nominiert. Beim SK Austria Klagenfurt trainiert der Afghane ehrenamtlich die Frauen-Teams und kann hier mit seiner Expertise als FIFA-Schiedsrichter punkten. Für SOS Balkanroute sowie den Verein Kärnten Andas ist er vielfältig aktiv, hilft bei Sammelaktionen und der Aufklärungsarbeit, bei der er auch über seine eigenen Erfahrungen aus Flüchtlingslagern wie Moria und Bihac berichtet.
Sein technisches Geschick bringt Oleg Cherednychenko beim Verein PCs für alle ein. 2022 ist er aus der Ukraine geflüchtet und hilft seit dem trotz seines hohen Alters jede Woche 40 Stunden: „Er nimmt gespendete Geräte entgegen und gibt sie an Bedürftige aus, übersetzt für ukrainische Geflüchtete, begleitet sie zu Arztbesuchen und Behördenterminen und gibt Deutschunterricht. Sein Einsatz entspricht einer Vollzeitstelle – freiwillig, ehrenamtlich und aus tiefer menschlicher Überzeugung“, erklärt Peter Bernscherer vom Verein PCs für alle.
Initiator und Stifter des Bock Preises, Dr. Alfred Fogarassy, erklärt die Hintergründe zum Preis: „Am aktuellen Fall der Geschwister aus Tirol sieht man, wie wichtig die Sichtbarkeit des individuellen Einsatzes ist. Der Bock Preis setzt genau hier an: Das Sichtbarmachen der täglichen positiven Leistungen der Menschen, die oft übersehen werden. Die diesjährigen Gewinner sind das beste Beispiel für das gelebte Miteinander, das gefordert, doch selten gefördert wird.“
Die Auswahl der Gewinner*innen fiel unter den vielen beeindruckenden Einreichungen heuer besonders schwer. Mit dabei in der Jury: Menschenrechtsexpertin Stephanie Krisper, Moderatorin Barbara Stöckl, Ex-Skirennläuferin & Menschenrechtsaktivistin Nicola Werdenigg, Aktivistin & Künstlerin Asma Aiad sowie Springboard-Gründer Robert Gulla.
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