Im Pazifik bahnt sich möglicherweise das stärkste El Niño-Ereignis seit Jahrzehnten an. In den kommenden Monaten droht es Dürren, Überschwemmungen und andere Wetterextreme verschärfen – mit schweren Folgen für die Ernährungssicherheit und den humanitären Bedarf von Millionen Menschen in Afrika, Asien, Lateinamerika und dem Nahen Osten.
CARE-Analysen zeigen: Besonders gefährdet sind Regionen, in denen Klimaschocks auf Hunger, Konflikte, Vertreibung und gekürzte humanitäre Hilfe treffen. Frauen und Mädchen sind davon häufig besonders betroffen. Die anstehenden Wochen und Monate sind deshalb ein entscheidendes Zeitfenster, um vorzusorgen und die humanitären Auswirkungen so gut wie möglich einzudämmen.
CARE lädt zu einem internationalen Online-Pressegespräch mit Expertinnen und Experten ein. Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen: Wo drohen die größten humanitären Auswirkungen? Warum werden die Folgen von El Niño oft erst Monate später sichtbar? Wie wirken sich Dürren und Überschwemmungen auf Ernten, Einkommen, Lebensmittelpreise und Ernährung aus? Was kann jetzt noch getan werden, um die Folgen zu verhindern oder abzumildern?
Sprecher:innen:
- Ummy Dubow, Länderdirektorin, CARE Somalia
- Ayham Taha, Experte für Ernährungssicherheit und Lebensgrundlagen, CARE USA
- Thuy-Binh Nguyen, Expertin für Klimagerechtigkeit und -anpassung, CARE International
- Ann Vaughan, Vizepräsidentin für Klimaresilienz und nachhaltige Entwicklung, CARE USA
Wann: Donnerstag, 3. September 2026, 16:00–17:30 Uhr CET
Wo: Zoom, https://careorg.zoom.us/j/98555891314?pwd=ihu5LI98dYCCsjSBsVyrB9YZ0XbkRD.1&from=addon#success
Das Gespräch findet auf Englisch statt. Wir bitten um Anmeldung unter stephanie.weber@care.at.