Südwind präsentiert am 20. Oktober mit Partner:innen aus Thailand, Malaysia und Indonesien neue Studienergebnisse zu Arbeitsbedingungen in der Elektronikindustrie
Thailand, Malaysia und Indonesien sind zentrale Standorte der globalen Elektronik-Lieferkette. Europas Elektronikkonsum – von Smartphones über Bluetooth-Kopfhörer bis hin zu E-Auto-Batterien – ist ohne die Produktion in Südostasien kaum denkbar. Die österreichische Menschenrechtsorganisation Südwind hat gemeinsam mit Expert:innen aus der Region Produktionsstätten in Thailand, Malaysia und Indonesien unter die Lupe genommen.
Die Recherche kommt zu alarmierenden Ergebnissen: Einige der dokumentierten Zustände erfüllen die Kriterien von Zwangsarbeit. Hinzu kommen gefährliche Arbeitsbedingungen und ein gesundheitsgefährdendes Umfeld – mit besonderen Auswirkungen auf Frauen und Wanderarbeiter:innen.
Gemeinsam mit Autor:innen der Recherche stellt Südwind beim Pressegespräch in Wien konkrete Ergebnisse vor, bietet die Möglichkeit, mit Betroffenen und Expert:innen zu sprechen und Lösungsansätze zu diskutieren.
Gesprächspartner:innen:
· Julia Weber, Projektleiterin (Südwind, Österreich)
· Yohannes Wasi Gede Puraka, Policy Experte (Inkrispena, Indonesien)
· Thanussha Francis Xavier, Expertin für Gewerkschaften (IndustriAll, Malaysia)
· Ussarin Kaewpradap Luthra, Arbeitsrechtsexpertin (Labour Rights Foundation, Thailand)
· Divid Arulappen, Gewerkschafter (Electronics Industry Employees Union Northern Region, Malaysia)
Wann: Di., 20. Oktober 2026, 10:00 Uhr
Wo: Südwind Büro, Laudongasse 40, 1080 Wien
Sprache: Englisch
Es wird die Möglichkeit für Fotos geben.
Gerne vermitteln wir auf Anfrage ausführliche Gespräche mit einzelnen Speaker:innen.
Bitte um Anmeldung an presse@suedwind.at