Veranstaltungsankündigung: Öl, Extraktivismus und die Klimakrise: Aktivismus in Zeiten von shrinking spaces

Gemeinsam mit Menschenrechtsaktivist;innen wird bei der Veranstaltung vom VIDC am 8. Juni in Wien diskutiert, welche Folgen unternehmerische Interessen europäischer Konzerne auf Mensch, Umwelt und Klima in Uganda haben, welche Strategien sie in Zeiten von wachsender Autokratie und shrinking civil spaces entwickelt haben, die Notwendigkeit von transnationaler Solidarität und welche Rolle Österreich spielen kann.

Zurzeit baut die ugandische Regierung mit internationalen Ölkonzernen wie Total Energies mit Hochdruck an über 400 Ölbrunnen und der längsten beheizten Ölpipeline der Welt, der East African Crude Oil Pipeline (EACOP). Als Motor für wirtschaftliche Entwicklung beworben, sorgte das fossile Großprojekt jedoch bereits für zahlreiche unzulässige Landenteignungen und die Zerstörung der Lebensgrundlagen vieler Anwohnerinnen, Repressionen gegen Kritikerinnen, Zerstörung sensibler Ökosysteme und massive soziale, ökonomische und psychische Langzeitfolgen für lokale Gemeinschaften. Gleichzeitig regt sich seit Jahren ziviler Widerstand gegen die East African Crude Oil Pipeline, von den betroffenen Gemeinden vor Ort bis zu internationalen aktivistischen Netzwerken.

Am Podium
– Janepher Baitwamasa ist Programmkoordinatorin der Organisation Navigators of Development Association (NAVODA).
– Christopher Opio leitet die Oil Refinery Residents Association (ORRA) und gründete die Jugendorganisation NatureTalk Africa (NaTa).
– Nicholas Omonuk gründete End Fossil Occupy Uganda und  Mitglied bei Agape Earth Coalition, Fridays for Future, United for Climate Justice. 
– Fatim Selina Diaby engagiert sich an der Schnittstelle von Gesundheit, Klima und Gerechtigkeit.

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