Archiv der Kategorie: Veranstaltung

Veranstaltungshinweis: FairStyria-Tag des Landes Steiermark am 24. Juni 2026

„Glokale“ Zusammenarbeit – die Steiermark als starker Partner zur SDG-Umsetzung

Was auf internationaler Ebene im Großen mit „Global Gateway“ – einem EU-Instrument für globale Infrastrukturpartnerschaften – geschaffen wurde, besteht auf „glokaler“ Ebene bereits seit langem.

Die Steiermark setzt seit Beginn des Engagements für Entwicklungszusammenarbeit im Jahr 1981 auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen Akteurinnen und Akteuren in Ländern des globalen Südens und solchen in der Steiermark, die durch ihre Kompetenz und Expertise auf Ebene der lokalen Zusammenarbeit über Kontinente hinweg wesentliche Beiträge zur Umsetzung der SDGs leisten.

Am diesjährigen FairStyria-Tag am 24. Juni 2026 werden rund 30 steirische Organisationen und Vereine im Grazer Joanneumsviertel über ihre Erfahrungen und Erfolge der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zur Verringerung der Armut und zur Schaffung positiver Lebensperspektiven für Menschen in Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas informieren. Die präsentierten Projekte tragen unmittelbar zur Umsetzung von SDG 2 (Hunger beseitigen), SDG 3 (Gesundheit), SDG 4 (Bildung) und SDG 8 (Menschenwürdige Arbeit) bei.

Für Schulklassen werden interaktive Führungen sowie SDG-Escape Rooms und ein Theaterstück der VS Eisteich angeboten.  Anmeldung erforderlich!

=> Das Programm zum FairStyria-Tag  hier zum Download.

=> Das Programmheft zum FairStyria-Tag  hier zum Download

Kontakt und Information
Land Steiermark, A9 Kultur, Europa, Sport
Referat Europa und Internationales/FairStyria – Entwicklungszusammenarbeit
Maria Elßer | Rebecca Loder-Neuhold 
Tel. 0316/877-5518 oder 3877
E-Mail: fairstyria@stmk.gv.at

Veranstaltungsankündigung: Öl, Extraktivismus und die Klimakrise: Aktivismus in Zeiten von shrinking spaces

Gemeinsam mit Menschenrechtsaktivist;innen wird bei der Veranstaltung vom VIDC am 8. Juni in Wien diskutiert, welche Folgen unternehmerische Interessen europäischer Konzerne auf Mensch, Umwelt und Klima in Uganda haben, welche Strategien sie in Zeiten von wachsender Autokratie und shrinking civil spaces entwickelt haben, die Notwendigkeit von transnationaler Solidarität und welche Rolle Österreich spielen kann.

Zurzeit baut die ugandische Regierung mit internationalen Ölkonzernen wie Total Energies mit Hochdruck an über 400 Ölbrunnen und der längsten beheizten Ölpipeline der Welt, der East African Crude Oil Pipeline (EACOP). Als Motor für wirtschaftliche Entwicklung beworben, sorgte das fossile Großprojekt jedoch bereits für zahlreiche unzulässige Landenteignungen und die Zerstörung der Lebensgrundlagen vieler Anwohnerinnen, Repressionen gegen Kritikerinnen, Zerstörung sensibler Ökosysteme und massive soziale, ökonomische und psychische Langzeitfolgen für lokale Gemeinschaften. Gleichzeitig regt sich seit Jahren ziviler Widerstand gegen die East African Crude Oil Pipeline, von den betroffenen Gemeinden vor Ort bis zu internationalen aktivistischen Netzwerken.

Am Podium
– Janepher Baitwamasa ist Programmkoordinatorin der Organisation Navigators of Development Association (NAVODA).
– Christopher Opio leitet die Oil Refinery Residents Association (ORRA) und gründete die Jugendorganisation NatureTalk Africa (NaTa).
– Nicholas Omonuk gründete End Fossil Occupy Uganda und  Mitglied bei Agape Earth Coalition, Fridays for Future, United for Climate Justice. 
– Fatim Selina Diaby engagiert sich an der Schnittstelle von Gesundheit, Klima und Gerechtigkeit.

Mehr Info und Anmeldung

PA: World Fair Trade Day. Südwind Niederösterreich feiert Fortschritte beim fairen Handel

25 Jahre Faire Wochen in Niederösterreich – Weltläden und Südwind Niederösterreich feiern Jubiläum mit zahlreichen Events in ganz Niederösterreich

Zum diesjährigen World Fair Trade Day am 9. Mai steht in Niederösterreich ein besonderes Jubiläum im Mittelpunkt: Die Fairen Wochen feiern ihr 25-jähriges Bestehen. In Zusammenarbeit mit den Weltläden setzt Südwind Niederösterreich mit zahlreichen Veranstaltungen in ganz Niederösterreich ein starkes Zeichen für fairen Handel, nachhaltigen Konsum und globale Gerechtigkeit. 

„Das 25-jährige Jubiläum der Fairen Wochen zeigt, wie sich der faire Handel von einer engagierten Nischenbewegung hin zu einem wichtigen Bestandteil nachhaltigen Konsums entwickelt hat. Während anfangs vor allem einzelne Produkte, wie etwa Kaffee und Schokolade, im Fokus standen, geht es heute vor allem um Gerechtigkeit entlang globaler Lieferketten und strukturelle Veränderungen im Wirtschaftssystem“, sagt Ingrid Schwarz von Südwind Niederösterreich. „Gemeinsam mit den Weltläden als Fachgeschäfte für den fairen Handel wollen den diesjährigen World Fair Trade Day nutzen, um diese Fortschritte sichtbar zu machen und gleichzeitig auf bestehende Herausforderungen im globalen Handel hinzuweisen.“

Event-Highlights zum World Fair Trade Day

Die Veranstaltungen von Südwind Niederösterreich und den Weltläden laden dazu, fairen Handel hautnah zu erleben – von Produktverkostungen über Workshops bis hin zu Informationskampagnen. 

  • „Weltladentag 2026 – Fair handeln – Vielfalt stärken“, Weltladen Perchtoldsdorf am Samstag, 9. Mai, 10:00 – 13:00 Uhr, Verkostungen, Austausch und Kinderprogramm
  • „Fest der Begegnung“, Weltladen Krems am Samstag, 9. Mai, 10:00 – 13:00 Uhr, Kennenlernen mit Verkostungen
  • Filmabend: „Mit Biss und Tritt zur Vielfalt“, Weltladen Lanzenkirchen, am Samstag, 9. Mai, 19:30 Uhr, Filmvorführung mit anschließendem Gespräch mit Projektkoordinatorin Maria Schindler vom Verein Hirtenkultur.  

Im Rahmen der Fairen Wochen lädt Südwind Niederösterreich noch den ganzen Mai über zu unterschiedlichen Veranstaltungsformaten dazu ein, globale Zusammenhängen näher kennenzulernen und sich mit Gerechtigkeit entlang unserer Lieferketten kritisch auseinanderzusetzen. 

Alle Eventdetails sind zu finden auf: Suedwind.at/Projekt/Faire-Wochen-2026

Internationale Gedenk- und Aktionstage

22. April: Tag der Erde
Er findet in über 175 Ländern statt. Die Idee hinter dem auch als Earth Day bezeichneten Aktionstag ist, für einen ökologischen bzw. umweltbewussten Lebensstil zu werben.

3. Mai: Internationaler Tag der Pressefreiheit.
Mit diesem Tag wird seit 1994 jährlich auf Verletzungen der Pressefreiheit sowie auf die grundlegende Bedeutung freier Berichterstattung für die Existenz von Demokratien aufmerksam gemacht.

8. Mai: Internationaler Weltrotkreuz- und Rothalbmondtag
Inoffizieller internationaler Gedenk- und Feiertag, anlässlich des Geburtstags von Henry Dunant, dem Begründer der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung.

15. Mai: Internationaler Tag der Familie
Ein offizieller Gedenktag der Vereinten Nationen.

16. Mai: Internationaler Tag des Lichts
Die UNESCO hebt an diesem Tag die Bedeutung des Lichts hervor, unter anderem in Wissenschaft, Kultur, Kunst, Bildung, Medizin, Kommunikation und Energienutzung.

17. Mai: Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT)
Die Initiative zu diesem Tag ging von Louis-George Tin aus, der heute der französischen Sektion der International Lesbian and Gay Association vorsteht. Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, damals strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel.

21. Mai: Internationaler Welttag der kulturellen Entwicklung
Auch „Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung“, ausgerufen von der UNESCO.

25. Mai: Afrikatag
Der Afrikatag ist ein jährlicher Erinnerungstag an die Gründung der Organisation für Afrikanische Einheit am 25. Mai 1963. Sie gilt als Vorgängerorganisation der 2001 gegründeten Afrikanischen Union. An diesem Tag wurde in Addis Abeba (Äthiopien) die Charta von 30 afrikanischen Staaten unterzeichnet. In vielen Ländern Afrikas ist der 25. Mai seitdem ein gesetzlicher Feiertag.

1. Juni: Internationaler Kindertag
Der auch Weltkindertag oder Internationaler Tag des Kindes genannte Tag wird in über 145 Staaten der Welt begangen, um auf die besonderen Bedürfnisse der Kinder und speziell auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen. Es gibt aber kein einheitliches Datum. In über 40 Staaten, wie in China, in vielen mittel- und osteuropäischen Ländern sowie Nachfolgestaaten der Sowjetunion wird am 1. Juni der Internationale Kindertag begangen. In Deutschland und Österreich wird am 20. September der Weltkindertag ausgerichtet, aber auch der 1. Juni als Internationaler Kindertag gefeiert. Die Vereinten Nationen begehen den Weltkindertag am 20. November als Internationalen Tag der Kinderrechte, dem Jahrestag, an dem die UN-Vollversammlung die Kinderrechtskonvention von 1989 verabschiedete; auch diesem Datum haben sich viele Staaten angeschlossen.

1. Juni: Weltbauerntag, Welterntetag und Weltmilchtag
Ausgerufen von UNESCO, UNO und FAO.

5. Juni: Internationaler Weltumwelttag
Ausgerufen 1972 vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen.

8. Juni: Internationaler Welttag der Ozeane 
Dieser Aktionstag hat seinen Ursprung im Erdgipfel am 8. Juni 1992 in Rio de Janeiro. Seit 2009 er als Welttag der Ozeane von den Vereinten Nationen begangen. Ziel des Tages ist es, weltweit Aufmerksamkeit für aktuelle Herausforderungen im Zusammenhang mit den Ozeanen zu erlangen.

PA: Neuer Publikumsrekord bei 30-jährigem Festivaljubiläum

Am Sonntag, 1. März 2026 ging das 16. Lateinamerika Filmfestival Salzburg, das in Kooperation mit dem Lateinamerika Komitee Salzburg seit nunmehr 30 Jahren veranstaltet wird, mit einem sensationellen Besucherrekord zu Ende.

Rund 4.000 Besucher:innen haben in nur 5 Festivaltagen im Salzburger Filmkulturzentrum DAS KINO zahlreiche Filmvorführungen besucht. Das vielfältige Programm umfasste 24 Spiel- & Dokumentarfilme aus 8 verschiedenen Ländern. Schwerpunkt dieser Festivalausgabe war das Filmland Brasilien mit insgesamt 6 Beiträgen. Darunter auch die restlos ausverkaufte Österreich-Premiere der hochaktuellen Doku YANUNI von Regisseur Richard Ladkani über die indigene Umweltaktivistin Juma Xipaia aus dem Amazonas.

„Das Festival war auch heuer wieder schöner Erfolg und ist ein wichtiger Beitrag dazu, die Diversität in Salzburg zu zeigen und zu feiern“, so Sigrid Gruber vom FestivalteamRichard Pirngruber vom Lateinamerika Komitee Salzburg ergänzt: „Das Lateinamerika Filmfestival gibt es nun schon seit 30 Jahren und ist ein fixer Bestandteil der Salzburger Kulturlandschaft und wird es hoffentlich auch die nächsten Jahre bleiben.“

Ein weiteres Festivalhighlight: Jugendjury-WettbewerbAufgrund des großen Erfolgs und der positiven Resonanz 2024 wurde nun bereits zum 2. Mal ein Jugendjury-Preis im Rahmen des Festivals vergeben. In Kooperation mit der entwicklungspolitischen NGO Südwind Salzburg hatten 20 filmbegeisterte Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren die Möglichkeit, den besten Film in dieser Kategorie zu prämieren. Mit Workshops, Diskussionen nach den Kinobesuchen und einer Jurysitzung kamen die jugendlichen Juryteilnehmer:innen zur Entscheidung, den Spielfilm LEVANTE / POWER ALLEY von Lillah Hallah aus Brasilien zu auszuzeichnen. Dotiert war der Preis mit €1.000 und wurde vom Lateinamerika Filmfestival gestiftet. Die Preisverleihung fand am 1. März 2026 in Anwesenheit der Juryteilnehmer:innen und Südwind Salzburg im DAS KINO statt. Anschließend wurde der Gewinnerfilm erneut gezeigt.

FESTIVAL ON TOUR

Mit dem Filmcasino Wien besteht bereits seit zehn Festivalausgaben eine Kooperation. Eine Auswahl des Programms wird auch 2026 wieder im Filmcasino Wien gezeigt – und zwar von 16. – 22. April. 2026

Zum dritten Mal geht das Festival auch auf Österreich-Tour. In folgenden Kinos werden bzw. waren die filmischen Entdeckungen aus Lateinamerika zu sehen (sein):

Moviemento Linz  April 2026
Volkskino Klagenfurt  April 2026
Cinema Paradiso St. Pölten  April 2026
Cinema Paradiso Baden  Mai 2026
Filmcasino Wien  16. – 22. April 2026

PRESSEINFORMATIONEN
Presseanfragen & Pressekarten: Sigrid Gruber (presse@daskino.at); +43 662 87 31 00 13

Download Pressefotos (Onedrive-Downloadlink):  PRESSE_LATEINAMERIKA FILMFESTIVAL 2026 Bildrechte: in den jeweiligen Dateinamen vermerkt
Bildrechte Preisverleihung/Jugendjury: © Sigrid Gruber

Programm onlinehttps://www.daskino.at/festivals/16-lateinamerika-filmfestival-2026

Veranstaltungshinweis: Nach dem Sturz des Diktators: Kann Syrien sich neu erfinden?

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion des VIDC wird mit Aktivist*innen und Expert*innen die politischen Entwicklungen in Syrien seit dem Fall des Assad-Regims reflektiert.

Im Dezember 2024 wurde das jahrzehntelange Herrschaftssystem der Assad-Familie gestürzt. Mit der Öffnung der Foltergefängnisse wurden die Verbrechen des alten Regimes weltweit sichtbar, während die neuen Machthaber einen politischen Neuanfang, wirtschaftlichen Aufschwung sowie Würde und Gerechtigkeit für alle versprachen. Doch das erste Jahr nach Assad war von anhaltender Gewalt, schweren Menschenrechtsverletzungen und ungelösten politischen Konflikten geprägt.
Auseinandersetzungen zwischen dem neuen Regime und verschiedenen Bevölkerungsgruppen, militärische Eskalationen in zahlreichen Regionen, sowie das Eingreifen externer Akteure wie Israel und der Türkei belasten die fragile Situation. Besonders Minderheiten, Frauen und marginalisierte Gruppen leiden weiterhin unter Unsicherheit, Repression und fehlender politischer Teilhabe. 

Wie lassen sich die politischen Entwicklungen seit dem Sturz Assads einordnen? Wer hat heute Macht und Repräsentation in Syrien – und auf welcher Grundlage? Sind die aktuellen Konflikte konfessioneller bzw. ethnischer Natur oder Ausdruck tieferliegender Macht- und Verteilungsfragen? Welche Perspektiven gibt es für Ausgleich, Selbstbestimmung und ein gemeinsames Syrien für alle seine Bewohner*innen? Und welche Verantwortung tragen regionale Akteure sowie die internationale Gemeinschaft? 

Zeit und Ort: 25. März 2026, 19:00-21:00 Uhr in der Diplomatische Akademie Wien, Favoritenstraße 25a, 1040 Wien

Am Podium
Zozan Alloush

Senior Policy Advisor bei DeFacto Platform for Dialogue and Development
Ahmad Helmi
Menschenrechtsaktivist und Gründer der TA’AFI Initiative
André Bank
Senior Research Fellow am GIGA Institut für Nahost-Studien

Mehr Info und Anmeldung

Online-Vortrag: Nach den tödlichen Unruhen – ein Ausblick nach Tansanias historischem Bruch

Während der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Oktober letzten Jahres kam es landesweit zu Protesten. Ökonomische Perspektivlosigkeit, Korruption, zunehmende Repressionen sowie offensichtlicher Wahlbetrug der Regierung ließen den Unmut insbesondere der jüngeren Bevölkerung in allen großen Städten eskalieren. Die blutige Niederschlagung der Proteste markiert einen neuen Tiefpunkt in der immer autoritärer werdenden Politik der Regierung unter Suluhu Hassan. Wohin driftet das bis vor kurzem noch als Friedens- und Stabilitätsanker in Ostafrika geschätzte Land nach dieser historischen Zäsur?

Am 22. Jänner und 19 Uhr informiert darüber Christian Denzin, Leiter des Auslandsbüros der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Tansania für SADDOC.

Er ist Leiter des Auslandsbüros der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Tansania. Er vertritt dort die sozialdemokratische Stiftung in der Zusammenarbeit mit Politik, Zivilgesellschaft und Gewerkschaften. Von 2020-2024 betreute er von Berlin aus die Arbeit der FES in Washington und leitete von 2015-2019 das FES Regionalprojekt für sozial-ökologische Transformation in Mexiko. Er hat einen Master of Arts in Global Studies der Universitäten Leipzig, Stellenbosch und Breslau.

​Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung an sekretariat@sadocc.at gebeten. Der Link wird zeitnah an die angemeldeten Personen verschickt.

Mehr Info

Aviso: Pressekonferenz GAME ON! Sport für Menschenrechte

Eine Initiative zur FIFA Fußball WM 2026

Von 11. Juni bis 19. Juli 2026 findet die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Kanada, Mexiko und den USA statt. Was auf den ersten Blick nach einem Turnier in demokratischen Staaten aussieht, wird bei näherem Hinsehen zum Brennglas für menschenrechtliche Missstände.
Die Pressekonferenz am 04. Dezember – einen Tag vor Auslosung der FIFA WM-Gruppen in Washington DC – bildet den Startschuss für die neue zivilgesellschaftliche Initiative GAME ON! Sport für Menschenrechte. Es werden Expert*innen zu Wort kommen, die zur menschenrechtlichen Situation in den drei Austragungsländern und zur Verantwortung rund um Sportgroßereignisse informieren:

Am Podium:

  • Andrea Florence (Sport and Rights Alliance, angefragt)
  • Jennifer Li (Direktorin des Centre for Community Health Innovation am Georgetown University Law Center in Washington DC & Co-Direktorin der Dignity 2026 Koalition, online zugeschaltet)
  • Hanna Stepanik (Initiatorin des Projekts und Projektleiterin, fairplay-VIDC)
  • Aurelia Velasco (mexikanische Spielerin bei FC Las Andinas, spricht über die Rechte von Indigenen und Frauen)
  • N.N. (Ex-Spieler, ÖFB Nationalteam & Major League Soccer)
    Moderation: Viktoria Mall (angefragt)

Wann: Donnerstag, 04. Dezember 2025, 11:00 Uhr
Wo: Presseclub Concordia (Festsaal), Bankgasse 8, A-1010 Wien

Im Zuge von „GAME ON!“ werden im Jahr der FIFA WM breitenwirksame Aktionen auf Österreich Sportplätzen durchgeführt. Im Rahmen einer Vielzahl an Aktivitäten werden wir mit Jugendlichen, Vereinen, Verbänden, Fans und Entscheidungsträgerinnen öffentlich für eine Kultur der Menschenrechte und globalen Gerechtigkeit eintreten. Das Projekt wird von der fairplay Initiative am VIDC geleitet und mit Partnerinnen wie Südwind, Oscar Sánchez, Frauen*solidarität, Vereinigung der Fußballer, Österreichische Liga für Menschenrechte, POW Austria, solidar, ballesterer, LEFÖ, ZKS und Africa Global Radio umgesetzt. Die Initiative wird maßgeblich von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (Austrian Development Agency) gefördert.

Rückfragehinweise
Hanna Stepanik, Projektleiterin
fairplay Initiative – Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (VIDC)
+43 1 713 35 94 – 66
stepanik@vidc.org

Pressegespräch: „Kriminalität in Österreich: Starker Rückgang bei der Anzahl der Verurteilten“

Günther Ogris, Sozialwissenschafter und Vorsitzender des dema!nstituts #Demokratie für alle, spricht über aktuelle Trends in der Kriminalität, wie groß der Anteil an ausländischen Staatsbürger:innen wirklich ist und welche methodischen Fallstricke bei Interpretation und öffentlicher Kommunikation immer wieder zu Verzerrungen führen.

Wann: Donnerstag, 27. November 2025, 10 Uhr

Wo: Restaurant Utopia, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

Themen des Pressegesprächs:

  • Warum die Kriminalitätsrate entgegen der öffentlichen Wahrnehmung niedriger ist als vor 30 Jahren
  • Weshalb trotz Einwanderung der Anteil der Verurteilten aus dem Ausland sinkt
  • Warum die Tatverdächtigen mehr und die Verurteilten weniger werden
  • Wieso es Unterschiede bei der polizeilichen Kriminalitätsstatistik im Vergleich zur Statistik der Justiz gibt

Für Rückfragen und zur Anmeldung: 
guenther@ogris.wien 
0664 122 22 05

Interviewmöglichkeit: Tansania: Massai-Frauen stärken + Nahrung trotz Klimakrise sichern 

Im Vorfeld von Sternsingen 2026 sind der Projektpartner*innen der Dreikönigsaktion aus Tansania zu Besuch in Österreich und stehen am am 17. November für Interviews zur Verfügung.

Das Pastoral Women’s Council (PWC) engagiert sich in der Region Arusha für die Rechte von Frauen in der patriarchalen Hirtengesellschaft der Massai. Bildung für Mädchen, Schutz vor Frühehen und Gewalt sowie Spargruppen für Kleingewerbe geben Frauen Selbstvertrauen und ökonomische Stärke.

In Tansania spüren die Menschen die Folgen der Klimakrise besonders stark: Dürren und Ernteausfälle bedrohen die Lebensgrundlage vieler Familien. Human Life Defense Department (HLDD) unterstützt Kleinbauernfamilien mit Wissen über klimaangepassten Anbau. So wird die Ernährung verbessert, Einkommen gesichert und die Umwelt geschont.

 Info zu den Interviewpartner*innen:

  •  Grace Scorey (PWC) ist Sozialarbeiterin und Gender-Aktivistin, die sich mit Leidenschaft für die Rechte von Frauen in pastoralen Gemeinschaften einsetzt. Schädliche gesellschaftliche Normen werden hinterfragt und Themen wie Frauengesundheit, Kinderheirat und weibliche Genitalverstümmelung (FGM)
  •  Timothy Ole Yaile (PWC) leitet die Abteilung für Klimawandel und verbindet seine Tätigkeit mit einem starken Engagement für Gender-Gerechtigkeit. Er sieht die Männer als Partner im Kampf gegen patriarchale Strukturen und fördert nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels in Hirten-Gemeinschaften.
  •  Stellar Millya (PWC) setzt sich für die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen in Hirtengemeinschaften ein und gilt als Schlüsselfigur in der Förderung von Mikrofinanzgruppen und unternehmerischem Denken. Ihr Engagement inspiriert Frauen und Jugendliche gleichermaßen, neue Perspektiven für sich und ihre Gemeinschaft zu schaffen.
  •  Godfrey Baraka Rusasa (HLDD) ist Pfarrer der Gemeinde Biharamulo und leitet HLDD mit dem Ziel, die Lebensbedingungen armer Gemeinden nachhaltig zu verbessern. Mit seinem Hintergrund in Sozialarbeit und Gemeindeentwicklung setzt er auf praxisnahe Ansätze, um Menschen in entlegenen Regionen Hoffnung und Perspektiven zu geben.
  •  Athanas Kiyumbi (HLDD) ist Experte für Naturressourcenwissenschaft. Angesichts der Auswirkungen der Klimakrise fördert er den klimaangepassten Landbau und entwickelt Strategien, die Ernährungssicherheit, Umweltschutz und Landwirtschaft verbinden. Weitere Schwerpunkte sind die Situation von Kindern und das Schulernährungsprogramm.
  •  Esther Magambo (HLDD) begleitet Entwicklungsprojekte aus der finanziellen Perspektive und sieht täglich, wie gezielte Förderung das Leben von Familien verändert. Besonders freut sie sich über Initiativen, die Einkommen sichern und Familien ermöglichen, Bildung, Kleidung und Gesundheitsversorgung selbst zu finanzieren.
  •  Marry Meidimi (HLDD) engagiert sich für die Stärkung von Frauen und Mädchen in ländlichen Gemeinden. Als Juristin setzt sie sich für Landrechte, politische Bildung und den Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt ein – und gibt benachteiligten Gruppen eine starke rechtliche Stimme.

Infos zu den Partnerprojekten in Tansania: www.sternsingen.at/sternsingen-hilft

Fotos (Flickr) zu den Tansaniaprojekten: https://www.flickr.com/photos/kjsoe/54639014375/in/album-72177720327391879

Infos zum Sternsingen 2026: www.sternsingen.at/presse

Für Terminvereinbarungen
Georg Bauer (georg.bauer@dka.at, 0676 88011 1073).

Wann:   17.11.2025 (Uhrzeit nach Vereinbarung, ganztags möglich)
Ort:        Dreikönigsaktion
, Wilhelminenstraße 91/2f, 1160 Wien