JournalistInnen-Workshop zur Elektronikindustrie

Wie funktioniert die Elektronikindustrie? Sind faire PCs, Smartphones etc. möglich? – Mit Peter Pawlicki, Experte für internationale Arbeitsteilung in der Elektronikindustrie

Foto: SACOM/Clean-IT
Foto: SACOM/Clean-IT

Datum: Freitag, 28. November 2014, 16 bis 18 Uhr
Ort: Studio im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien
Die Teilnahme ist frei.
Anmeldung: office@isje.at


Der Run auf Produktneuheiten ist ungebrochen. IT-Markenriesen freuen sich über steigende Gewinne. Beispiel iPhone 6: Gerade erst auf dem Markt, kann Apple die Nachfrage nach dem neuesten Smartphone-Modell kaum stillen. „Wir sind nicht annähernd soweit, noch nicht mal nah dran, zwischen Angebot und Nachfrage liegen Welten“, sagt Apple-Chef Tim Cook. Die Produktion in Apples Zulieferbetrieben läuft derweilen auf Hochtouren: Schnell muss es gehen, billig sein, und den hohen Qualitätsansprüchen entsprechen – geht das wirklich nur durch Ausbeutung von ArbeiterInnen? In den vergangenen Jahren wurde immer häufiger über die unmenschlichen Arbeitsbedingungen bei Zulieferern von Markenriesen wie Apple oder Samsung berichtet.

Der deutsche Experte Peter Pawlicki kennt die internationale Arbeitsteilung in der Elektronikindustrie. Beispiel China, die Werkbank der weltweiten Elektronikindustrie: „Faire Arbeitsbedingungen gibt es in China nicht“, betont Pawlicki. Trotzdem sieht der Soziologe die Möglichkeit, dass Konzernefairere Produkte herstellen könnten. Im Rahmen des Workshops wird Pawlicki Einblick in die Abläufe in der Elektronikindustrie geben und Fragen rund um Arbeitsbedingungen bei Apple & Co, aber auch über das Fairphone beantworten. Inwieweit Österreich betroffen ist und was hier passiert, dazu können VertreterInnen des Clean-IT-Projektes Infos geben.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Südwind-Projekt Clean-IT, fjum_ forum journalismus und medien wien und der Informationsstelle für Journalismus & Entwicklungspolitik.

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