· 24. September: Weltschifffahrtstag. Der Tag wurde von der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) ins Leben gerufen und wird seit dem 17. März 1978 jedes Jahr am letzten Donnerstag im September begangen. Er soll auf die Seeschifffahrt als Leistungsträger im Rahmen der Weltwirtschaft, Schiffssicherheit und die Sicherheit des Seeverkehrs hinweisen.
· 27. September: Internationaler Tag der Flüsse. An diesem Tag stehen die Wasserstraßen dieser Welt im Mittelpunkt. Gegründet wurde der internationale Tag der Flüsse im Jahr 2005, um die Werte von Flüssen hervorzuheben und die Förderung der Verwaltung von Flüssen auf der ganzen Welt zu verbessern.
· 29. September: Internationaler Tag der Aufmerksamkeit für Lebensmittelverluste und -verschwendung. Der Aktionstag wurde von den Vereinten Nationen im Jahr 2020 erstmals veranstaltet und findet jährlich im Vorfeld des Welternährungstags bzw. Welthungertags (16. Oktober) statt. Während die Zahl der von Hunger betroffenen Menschen jährlich ansteigt, werden anderswo täglich Tonnen essbarer Lebensmittel verschwendet.
· 2. Oktober: Lange Tag der Flucht. Der Tag wurde 2012 ins Leben gerufen und ist eine österreichweite Initiative zu den Themen Flucht, Menschenrechte und Zusammenleben unter der Schirmherrschaft des UN-Flüchtlingshochkommissariats UNHCR. Internationale Budgetkürzungen, die viele UN-Organisationen – darunter auch UNHCR – betreffen, haben auch in Österreich spürbare Auswirkungen auf viele Veranstaltungsformate, die an diesem Tag in der Vergangenheit stattgefunden haben. Gleichzeitig sind zahlreiche Organisationen hierzulande von finanziellen Einschnitten betroffen. Der Lange Tag der Flucht findet deshalb heuer in reduzierter Form statt.
Übersicht über Veranstaltungen
· 5. Oktober: Welttag des Wohn- und Siedlungswesens (Habitat-Tag). Das UN-Programm Habitat rief den Tag 1985 ins Leben, um auf das grundlegende Recht auf eine sichere Unterkunft und bezahlbaren Wohnraum aufmerksam zu machen. Weltweit leben Milliarden Menschen in unzureichenden Wohnverhältnissen.
Veranstaltungshinweis: Wohnen für alle – Globale Perspektiven auf ein Menschenrecht. Die diesjährige Entwicklungspolitische Fachtagung der Stadt Wien am 17. November 2026 widmet sich mit hochkarätigen internationalen Gästen unterschiedlichen Perspektiven auf Wohnen als Menschenrecht.
· 10. Oktober: Welttag gegen die Todesstrafe
Der Tag wird jedes Jahr am 10. Oktober begangen und fungiert in Europa zugleich als der Europäische Tag gegen die Todesstrafe. Ins Leben gerufen wurde er 2003 von der Weltkoalition gegen die Todesstrafe und Amnesty International mit dem Ziel einer weltweiten, vollständigen Abschaffung der Todesstrafe und die Aufklärung über Menschenrechtsverletzungen durch Hinrichtungen.
· 16. Oktober: Welternährungstag bzw. Welthungertag, ausgerufen von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen 1945.
· 17. Oktober: Internationaler Tag für die Beseitigung der Armut. 1987 von Joseph Wresinski initiiert, 1992 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen proklamiert
· 24. Oktober: Welttag der Vereinten Nationen und der Information über Entwicklungsfragen. An diesem Tag ist 1945 die Charta der Vereinten Nationen in Kraft getreten. Der Welttag der Information über Entwicklungsfragen findet seit 1972 auf Beschluss der UN mit dem Ziel statt, die weltweite Aufmerksamkeit auf die Entwicklungsprobleme zu lenken sowie auf die Notwendigkeit der Stärkung internationaler Zusammenarbeit, um diese globalen Ungerechtigkeiten zu lösen.
· 2. November: Internationaler Tag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalist:innen, 2013 von den Vereinten Nationen im Andenken an zwei in 2013 in Mali getötete Journalist:innen initiiert.
· 15. November: Writers in Prison Day, initiiert 1980 durch das 1960 gegründete „Writers in Prison“-Kommittee der Schriftstellervereinigung P.E.N., in dem über 150 Schriftstellerorganisationen aus mehr als 100 Nationen vereinigt sind. An diesem Tag wird an verfolgte, inhaftierte und ermordete Schriftsteller*innen sowie Journalist*innen erinnert.
· 16. November: Internationaler Tag für Toleranz. Am 16. November 1995 unterzeichneten 185 Mitgliedsstaaten der UNESCO die Erklärung der Prinzipien zur Toleranz. Seitdem erinnert die UNESCO jährlich an jene Regeln, die ein menschenwürdiges Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen und Religionen ermöglichen.
· 29. November: Buy Nothing Day. Der Buy Nothing Day (deutsch: Kauf-Nix-Tag) ist ein konsumkritischer Aktionstag am letzten Freitag im November. Er wird mittlerweile in 80 Ländern – auch in Österreich – organisiert. Er ist die Antwort auf den Black Friday, der in den USA traditionell die Kaufsaison für Weihnachten einleitet.
· 2. Dezember: Internationaler Tag zur Abschaffung der Sklaverei, von den Vereinten Nationen zur Abschaffung der Sklaverei initiiert in Erinnerung an die 1949 verabschiedete Konvention zur Bekämpfung des Menschenhandels und der Ausbeutung von Personen. Weltweit leben immer noch mehr als 20 Millionen Menschen in Sklaverei oder sklavenähnlichen Verhältnissen.
· 5. Dezember: Internationaler Tag des Ehrenamtes zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Der Tag wurde 1985 von den Vereinten Nationen (UN) beschlossen.
· 10. Dezember: Tag der Menschenrechte. Seit 1948 wird an diesem Tag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gedacht und von Menschenrechtsorganisationen genutzt, um auf Verletzungen dieser Rechte hinzuweisen.
· 18. Dezember: Internationaler Tag der Migrant:innen. 2000 hat die UNO diesen Tag ausgerufen, 1990 wurde die Internationale Konvention zum Schutz der Rechte aller Migrant:innen und ihrer Familienangehörigen von der UN-Vollversammlung angenommen.