Archiv der Kategorie: Veranstaltung

image_pdfimage_print

AVISO: PK der Klima-Allianz – Erwartungen und Forderungen an die COP27

Einladung zur Online-Pressekonferenz der „Allianz für Klimagerechtigkeit“ im Vorfeld der UN-Klimakonferenz – Donnerstag, 3. November um 10 Uhr via Zoom

Anfang November startet die Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen (COP27) in Sharm El-Sheikh, Ägypten und damit auf dem Kontinent, der mitunter am meisten von der Klimakrise betroffen ist. Obwohl Afrika nur für drei Prozent der globalen Emissionen verantwortlich ist, spürt die Bevölkerung bereits jetzt die dramatischen Auswirkungen der Erderwärmung: Dürren, Fluten und tropische Stürme zerstören Existenzen, führen zu Vertreibung, Hunger und Armut. Es bleibt keine Zeit mehr für leere Versprechen der größten Industrienationen. Klimaschutzmaßnahmen und -finanzierung müssen jetzt beschlossen werden – auch Österreich ist gefragt.

Worum es bei der COP27 geht und welche Erwartungen und Forderungen die „Allianz für Klimagerechtigkeit“ an die Klimakonferenz hat, informieren in einem Online-Pressegespräch am 3. November um 10 Uhr:

  • Marlene Achoki, Klimaexpertin, CARE Climate Justice Center Kenia
  • Joachim Raich, Sprecher für Klimagerechtigkeit, Südwind
  • Thomas Zehetner, Klimasprecher WWF Österreich
  • Martin Krenn, Referent für Klimapolitik, Koordinierungsstelle der österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission (KOO)

Für die Teilnahme registrieren Sie sich bitte HIER.

Rückfragen & Kontakt:

Alexa Lutteri, MA BSc
Pressesprecherin WWF Österreich
+43 676 834 88 240
alexa.lutteri@wwf.at

Onlineveranstaltung: PERSPEKTIVEN UND EINBLICKE ZU JOURNALISMUS IM GLOBALEN SÜDEN

Ein Austausch mit Umweltjournalist Mike Anane (online-Zuschaltung aus Accra/Ghana).

Im Hinblick auf die wachsende Herausforderung der Klimagerechtigkeit und damit zusammenhängenden Fragen kommt dem Journalismus eine wichtige Rolle zu: eine gut informierte Öffentlichkeit, besser informierte politische Entscheidungsträger*innen und eine effektivere Politikgestaltung sind erforderlich. Dies gilt für den Globalen Norden wie auch den Globalen Süden.

Mike Anane, Umweltjournalist aus Ghana, freut sich darauf, seine Sichtweise zu den Herausforderungen, Möglichkeiten und Empfehlungen für die Praxis des Umweltjournalismus im Süden im Zusammenhang mit der Klimagerechtigkeit zu erläutern.

Wenn im Globalen Norden von den Auswirkungen der Klimakrise berichtet wird, kommen oft Bilder aus dem Globalen Süden zum Einsatz: Dürre Böden, überflutete Städte und verzweifelte Menschen werden gezeigt. Was die Menschen im Globalen Süden dazu zu sagen haben, wie sie die Entwicklungen sehen, wie sie ihr Leben daran anpassen, oder was sie fordern und was sich aus ihrer Sicht ändern muss, wird selten angesprochen. Dabei ist klar, dass die Klimakrise ein globales Phänomen ist, dass nur angegangen werden kann, wenn man den Globalen Süden miteinbezieht und einen Perspektivenwechsel vollzieht. 

Thematisiert werden u.a. folgende Aspekte:
Wie werden die Folgen von Umweltkrisen wie der Klimakrise in den afrikanischen Ländern in den Medien behandelt?
Wie sprechen Politiker*innen in den Medien darüber und wie kommt das bei den Menschen an?
Wie berichten westliche Medien über Zustände in Afrika?
Was sollten Journalist*innen aus dem Globalen Norden im Blick haben, wenn sie über Menschen im Globalen Süden berichten?
Journalist*innen im Globalen Süden und ihre Wahrnehmungen des Globalen Nordens

10. November, 18-19:30 Uhr
Sprache: Englisch
Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Journalist*innen.
Anmeldung bis 3.11.2022: sbg@suedwind.at und Info

Mike Anane: Umweltjournalist aus Ghana Preisträger-United Nations Environment Programme, Global 500 Roll of Honour 

Eine Veranstaltung von Südwind im Rahmen von 1Planet4All in Kooperation mit der Radiofabrik.

Podiumsgespräch: Fluchtursache Klimawandel?! 

Eine Veranstaltung des VIDC mit den Klima- und Migrationsexpert*innen Paula Banerjee, Pato Kelesitse, Simon Bunchuay-Peth und Daniela Paredes Grijalva.

Do., 10. November 2022, 19:00 – 21:00 Uhr
Hauptbücherei am Gürtel, Urban Loritz-Platz 2a, 1070 Wien
Veranstaltungssprachen: Englisch und Deutsch mit Simultandolmetschung

Auch wenn wir alle den Klimawandel spüren, wirkt er sich doch ungleich aus, je nachdem, wo wir leben. Besonders betroffen sind ärmere Länder im Globalen Süden, die sich weniger vor den Auswirkungen der Klimakatastrophe schützen können. Diese Problematik ist auch Thema der 27. Weltklimakonferenz (Cop 27), die vom 7. – 18. November im ägyptischen Sharm El Sheikh stattfindet. Bei der Konferenz geht es darum, die globalen Klimaschutzmaßnahmen durch Emissionsreduzierung zu beschleunigen und verstärkt Anpassungsbemühungen in den ärmsten Ländern dieser Welt auf den Weg zu bringen. 

Die indische Migrationsforscherin Paula Banerjee, Pato Kelesitse vom South African Climate Action Network und der Wiener Forscher Simon Bunchuay-Peth werden über Migration im Kontext des Klimawandels diskutieren, ausgehend von Ansätzen, die auf Klima-, Gender- und soziale Gerechtigkeit ausgerichtet sind.

Mehr Info und Anmeldung

Veranstaltungseinladung: Globale Ungleichheiten – die Entwicklungstagung #ET2022

Zwei VIDC-Foren zu Steuern und Klimagerechtigkeit und eine VIDC-Aktion rund um den EU-„Klimazoll“ am 12. November 2022.

Die ungleiche Verteilung von Einkommen, Vermögen und Lebenschancen ist kein neues Phänomen. Doch die derzeitigen Krisen verschärfen bereits vorhandene Ungleichheiten. Dazu zählen die durch die COVID19-Pandemie verstärkten Schieflagen, die Klimakatastrophe und die aktuellen militärischen Konflikte wie der Aggressionskrieg Russlands gegen die Ukraine.

Diesen globalen Ungleichheiten ist die 8. Österreichische Entwicklungstagung gewidmet. Sie bietet als österreichweit größte Veranstaltung zu Entwicklungspolitik Raum für Debatte und Reflexion – zwischen engagierter Wissenschaft und kritischer Zivilgesellschaft zum einen, und zwischen globalem Norden und Süden zum anderen.

Bei der #ET2022 wird das VIDC in Kooperation mit WIDE zwei Foren gestalten. Ein Forum ist Steuern gewidmet, die Ungleichheiten verstärken aber auch stark vermindern können.

Das zweite Forum widmet sich dem Thema Ungleichheit im Kontext von Migration und Klimawandel. Zu beiden Foren haben wir interessante Expert*innen aus dem Globalen Süden eingeladen. Mehr lesen …

12. November , 14:30 – 19:00 Uhr
Johannes Kepler University Linz, Altenberger Straße 69, 4040 Linz
Anmeldung bis 8. November hier.


Zur Klimadebatte haben wir noch einen anderen Beitrag geleistet: Gemeinsam mit anderen NGOs aus Europa und Afrika haben wir uns in die Verhandlungen um den künftigen EU-„Klimazoll“ eingemischt. Dazu haben wir auch einen brandneuen VIDC Policy Brief veröffentlicht. Mehr dazu hier.

Veranstaltungseinladung: Klimagerechtigkeit geht uns alle an, und jede:r kann dazu beitragen!

Die Klimaaktivistin Susan Nanduddu wird interessante Perspektiven der Klimagerechtigkeit aus ihrer Arbeit in ihrem Heimatland Uganda präsentieren; außerdem sind spannende Impulsvorträge sowie viel Raum für Diskussionen geplant. Auch aus dem Klimaministerium, Fridays for Future und anderen NGOs werden Gäste mit dabei sein.

Online-Veranstaltung zum Thema Klimagerechtigkeit
29. November 2022 von 17-20 Uhr

Die Veranstaltung wird auf Englisch abgehalten, um einen möglichst guten Austausch mit Susan Nanduddu zu ermöglichen.

Die Break-out Sessions mit Ausnahme jener mit Frau Nanduddu werden auf Deutsch abgehalten. Wir würden uns sehr über Ihre Teilnahme freuen.

Anmeldung: office@klima-kollekte.at

Martina Luger
Program Coordination Climate Finance
Sector Coordination Rural Development, Management of Natural Resources
HORIZONT3000, Wilhelminenstraße 91/ II f, 1160 Wien
+43 1 5030003, martina.luger@horizont3000.at
www.horizont3000.at

Workshop: Klimajournalismus im Globalen Süden

Die Auswirkungen der Klimakrise sind in Ländern des Globalen Südens noch viel deutlicher zu spüren als im Westen – schon jetzt sind sie für zahlreiche Regionen existenzbedrohend. Was bedeutet es, Klimajournalist:in in einem Land wie Indien oder Ghana zu sein? Wie funktioniert die tagtägliche Arbeit, wie können Reporter:innen unabhängig und investigativ arbeiten? Und wie gefährlich ist es, kritische Beiträge über Regierungen und Konzerne zu veröffentlichen?

Darüber berichten die beiden preisgekrönten Klimajournalist:innen Bahar Dutt (Indien) und Mike Anane (Ghana) im Gespräch mit Sandra Walder, Leiterin des Klima-Teams der Austria Presse Agentur (APA) im Rahmen eines Workshops des FJUM.

Bahar Dutt ist eine der bekanntesten Klimajournalist:innen in Indien, sie arbeitete viele Jahre als Klimareporterin für den größten indischen Nachrichtensender CNN-News18 und gewann 14 nationale und internationale Preise für ihre Reportagen. Dutt ist Autorin der Bücher „Green Wars“ und „Rewilding India“, sie unterrichtet heute an der Shiv Nadar University in New Delhi über Journalismus und die Klimakrise.

Mike Anane arbeitet seit über 20 Jahren als unabhängiger Klimajournalist in Ghana. Er ist Preisträger des UN-Umweltprogramms Global 500 und Autor des Buchs „Covering the environment: A Guidebook on Environmental Journalism in Developing Countries“. Sein zentrales Thema ist der Elektromüll, der vorwiegend aus den USA und Europa in seine Heimat geschifft wird und einige Zonen nachhaltig zerstört hat.

Wann: Mittwoch, 19. Oktober 2022, 17-19 Uhr
Wo: Online (Zoom)
Zur Anmeldung

Dieser Workshop findet im Rahmen der Klimajournalismus-Akademie statt und ist von klimaaktiv, WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG und ÖBB finanziert.

In Kooperation mit der ISJE.

Veranstaltungseinladung zu ÖFSE Development Lecture 20: Food for all? What it takes to secure global supplies with nutrition and basic needs

Extreme price volatilities in global commodity and energy markets, droughts in large parts of Africa, supply shortages of grain and fertilizers in the wake of the Ukraine war, as well as in medical goods during the Covid-19 crisis: Global turbulences are increasing.

Above all, they raise the fundamental question of how essential goods can be secured for all. Are commodity and energy exchanges and other market mechanisms useful instruments for coordinating supply and demand? Or do they lead to price instabilities and thus contribute to supply insecurities in Europe and to hunger in the countries of the Global South? What does it actually take to secure future supplies with food and energy other basic goods against the backdrop of the climate crisis? Which national and international policies are needed?

International experts will take a critical look at how global commodity markets work and discuss political solutions needed to ensure the provision of essential basic goods – not only but particularly in the Global South.

Keynote Speaker
Jomo Kwame Sundaram (former United Nations assistant secretary-general for economic development in the United Nations Department of Economic and Social Affairs (DESA) during 2005–2012, senior adviser at the Khazanah Research Institute, visiting fellow at the Initiative for Policy Dialogue, Columbia University, and an adjunct professor at the International Islamic University (IIUM))

Comments
Sofía Monsalve Suárez (Secretary General of FIAN International) and Faith Lumonya (Economic Justice and Climate Action Programme Officer at Akina Mama wa Afrika in Kampala, Uganda)

20.10.2022, 17:00 – 19:00
C3 – Centre for International Development
Alois Wagner Saal, Sensengasse 3, 1090 Wien

Programme (pdf)
Registration: registration@oefse.at
More Information

Conference Language: English
Conference Format: Hybrid event (physical conference and Zoom/Facebook event)

Veranstaltungseinladung: Elections in Brazil: Will Bolsonaro’s rule end?

Anlässlich der bevorstehenden Wahlen in Brasilien lädt das Österreichische Lateinamerika-Institut zu einer Diskussionsveranstaltung ein. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. 

Panel discussion: Elections in Brazil. Will Bolsonaro’s rule end?
29. September 2022 | 18:30 – 20:30 | LAI 

The whole world will be watching Brazil on October 2, as 148 million eligible citizens will be called upon to elect the president and the national congress of Latin America’s largest country and economy. The incumbent president is running against the candidate of the Workers‘ Party, former President Luiz Inácio Lula da Silva. Brazilians will not only decide on the next head of state and government, but on the future of their democracy. The discussion will bring together renowned experts to analyse the disastrous record of Bolsonaro, the possible outcome of the election and potential consequences of a renewed Lula administration.

Panelists
Andreas Novy, socioeconomist, head of the Institute for Multi-Level Governance and Development (MLGD) at the Department of Socioeconomics/WU Vienna, president of the International Karl Polanyi Society (IKPS) and member of the Foundational Economy Collective. 
 
Camila Moreno, independent researcher from Brazil and an active member of Grupo Carta de Belém/Belém Letter Group, a brazilian civil society coalition resisting the financialization of nature. Her main area of work is the interface between the greening of capitalism, climate policy and global environmental governance. Camila will be joining live from Brazil.
 
Edson Krenak, indigenous activist from Brazil, writer and doctoral student in the field of legal anthropology at the University of Vienna. Krenak holds a degree in linguistics and literary theory from the Federal University of São Carlos, Brazil and works as a speaker and trainer at Instituto Uka in Brazil. 
 
Ursula Prutsch, Associate Professor for North American Cultural History at the Ludwig-Maximilians-University (LMU), Munich. Prutsch teaches US-American as well as Latin American history. She is member of the LAI and chairman of the Lateinamerikaforschung Austria (LAF Austria).
 
Moderator
Berthold Molden teaches global history at the University of Vienna and is chairman of the Förderverein des Österreichischen Lateinamerika-Instituts.
 
Welcome
Andrea Eberl | Austrian Latin American Institute
Ulrich Brand | University of Vienna 

Venue
Österreichisches Lateinamerika-Institut
Europasaal | Türkenstraße 25, 1090 Vienna

Event in English, discussion contributions in German, Portuguese or Spanish can be translated consecutively.

An event organized by the Austrian Latin American Institute in cooperation with the Research Network Latin America. 

Free participation.
REGISTRATION required (with the number of persons) at: office@lai.at  

PA: Ein Gutes Leben für Alle – das war der „SDG Family Day“

Die Initiative REBELS OF CHANGE zeigt jungen Menschen, wie sie in Krisenzeiten selbst aktiv werden können, berichtet die NGO Südwind.

Wien, 26.09.2022: Mehrere hundert Besucher*innen haben sich gestern beim SDG Family Day im Wiener Donaupark über die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen („SDGs“) informiert und zahlreiche praktische Tipps bekommen, wie sie Nachhaltigkeit problemlos in ihrem Alltag umsetzen können.

„Wir leben in komplexen Zeiten. Damit vor allem junge Menschen nicht an den globalen Herausforderungen verzweifeln, müssen wir ihnen Perspektiven bieten. Genau das will REBELS OF CHANGE – eine Initiative rund um die 17 Nachhaltigkeitsziele, an der sich alle beteiligen können“, sagt Sigrid Kickingereder, Sprecherin von sustainLabel und Mitorganisatorin des SDG Family Days.

Der SDG Family Day als eines der Highlights der Initiative REBELS OF CHANGE wartete mit einem abwechslungsreichen Programm auf – von Poetry Slams über kreative Musikbeiträge und einem Kindermusical bis hin zu interaktiven Stationen wie Tanzworkshops und Beatboxen. Das Programm wurde gestaltet von einer Vielzahl an verbandlichen Kinder- und Jugendorganisationen, etwa der Alpenvereinsjugend, der Muslimischen Jugend, den Pfadfinder*innen und vielen mehr. „Der SDG Family Day war so vielfältig wie die jungen Menschen, die ihn veranstaltet haben. Und darin liegt auch die große Stärke der Initiative. Menschen mit unterschiedlichem Background zusammenzubringen, die ein gemeinsames Ziel haben: Ein Gutes Leben für Alle“, sagt Sigrid Kickingereder.

Hier geht es zur Bildergalerie

Copyright: David Oszko

Über die Initiative REBELS OF CHANGE

Die Initiative „REBELS OF CHANGE“ rückt die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen – die Agenda 2030 mit den SDGs – stärker ins Rampenlicht und macht sie in vielfältigen Veranstaltungen und digital erlebbar. Die Initiative wird von der Austrian Development Agency gefördert und von Südwind – Verein für Entwicklungspolitik und globale Gerechtigkeit koordiniert. Weitere Partner*innen sind die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar, sustainLabel, Naturfreunde Internationale, ÖKOBÜRO – Allianz der Umweltbewegung, SDG Forum Vorarlberg, Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (VIDC) sowie Welthaus Österreich.

Weitere Informationen zur REBELS OF CHANGE Initiative unter www.rebels-of-change.org 

Rückfragehinweis:

Südwind Verein für Entwicklungspolitik und globale Gerechtigkeit
Silvia Haselhuhn, M.A.
Pressesprecherin
Mob.: 0680 15 830 16
silvia.haselhuhn@suedwind.at

Intervieweinladung: Kolumbianische Aktivist*innen in Wien

Am 4. und 5. Oktober 2022 werden Sayda Jadis Arteaga Guerra und José Roviro Lopez Rivera, Mitglieder der Friedensgemeinde San José de Apartadó/ Antioquia/ Kolumbien, im Rahmen einer Europatour in Wien sein.

Die Friedensgemeinde engagiert sich mit gewaltfreien Mitteln gegen Krieg, Gewalt und Vertreibung und für ein friedliches Miteinander im Einklang mit der Natur. Die Gemeinde liegt im Nordwesten Kolumbiens, eine Region, die wegen ihres natürlichen Reichtums und ihrer wichtigen strategischen Lage seit Jahrzehnten heiß umkämpft wird.
Insbesondere illegale bewaffnete Gruppen bedrohen die Gemeinde seit Jahrzehnten.

Der Versöhnungsbund unterstützt die Gemeinde seit 2006, vor allem durch politische und physische Schutzbegleitung. Zurzeit wird diese Aufgabe von Michaela Söllinger, Friedensfachkraft aus Oberösterreich, vor Ort wahrgenommen.

Im Rahmen eines Interviews können Sayda Jadis Arteaga Guerra und José Roviro Lopez Rivera über die Situation ländlicher Gemeinden, die von Gewalt durch bewaffnete Akteure, aber auch von wirtschaftlichen Interessen nationaler und multinationaler Unternehmen bedroht sind, berichten.

Interviewvereinbarung und Rückfragen:
Irmgard Ehrenberger
Internationaler Versöhnungsbund – österreichischer Zweig
Fellowship of Reconciliation Austria
Lederergasse 23/3/27
A – 1080 Wien
Tel. +43 (0)1 408 53 32
Email: irmgardehrenberger@versoehnungsbund.at
www.versoehnungsbund.at